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hellwach - "Leuchttafel gegen Gewalt an Frauen sucht Platz im öffentlichen Raum“

Die schon erfolgreich erprobte großformatige Leuchttafel gegen Gewalt an Frauen und Mädchen soll einen beständigen Platz im öffentlichen Wien bekommen. Der Leuchtkasten ist aus Aluminium und Plexiglas ist 3 Meter lang und 1,5 Meter breit und ca. 100 Kilo schwer. Die Tafel hat 2 Neonröhren. Stabile Halterungen für eine Hängung sind montiert, Haltestangen für einen stabilen Bodenstandvorhanden.

Jede fünfte Frau –also 20 Prozent aller Frauen –ist ab ihrem 15. Lebensjahr körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt.Gewalt gegen Frauen und Kinder hat besonders in Zeiten der Lockdowns/Corona Zeitenenorm zugenommen. Die Wiener Polizei sprichtvon 20% mehr an Betretungs-und Annäherungsverboten, die ausgesprochen wurden. Gewalt gegen Frauen und Kinder ist immer präsent, doch sie nimmt erfahrungsgemäß in Krisenzeiten zu.

Die Tafel soll das Thema permanent sichtbar machen, und nachhaltig sensibilisieren, indem sie 365 Tage im Jahr in den öffentlichen Raum "hineinleuchtet“, und nicht nur am internationalen Frauentag. Frauen und Mädchen, sollen sich nicht alleine fühlen, weg von der eigenen Schuld kommen, das Thema enttabuisieren, indem es in den öffentlichen Raum gestellt wird. Dadurch kann signalisiert werden:Gewalt ist kein persönliches Schicksal. Das Thema geht uns alle an. Wir sind eine solidarische Gesellschaft. Und wir wollen nicht wegschauen!Betroffenen Frauen soll sichtbar gemacht werden, dass sie nicht alleine sind. Die Tafel kann und soll bei betroffenen Frauen einen Denkprozess auslösen. Z.B. dass Gewalt nicht normal ist, sondern eine Straftat, und eine Verletzung der Menschenwürde.

Was soll die Tafel im öffentlichen Raum gesellschaftspolitisch bewirken?

  • Die Leuchttafel soll das Thema permanent sichtbar machen, und nachhaltig sensibilisieren.
  • „Im Schutz der Leuchttafel“ sollen sich Frauen und Mädchen nicht „als Opfer“ fühlen, und weg von ihrer eigenen Schuld kommen.
  • Es soll das Signal gesetzt werden, dass Gewalt gegen Frauen kein persönliches Schicksal ist, sondern wir eine solidarische Gesellschaft sind, und Gewalt uns alle angeht.
  • Die Tafel soll mehr Bewusstsein darüber schaffen, dass Gewalt an Frauen und Kindern bzw. häusliche Gewalt eine Verletzung der Menschenwürde ist und eine Straftat darstellt.
  • Der Diskurs über Gewalt im öffentlichen Raum soll erhalten werden-über Gewalt soll gesprochen werden. Das Thema soll enttabuisiert werden, indem es in den öffentlichen Raum gestellt wird. Die Zivilbevölkerung soll aufmerksam werden und bleiben.

Den Künstlerinnen ist es ein persönliches Bedürfnis, der Tafel einen guten Platz im öffentlichen Raum zu geben. Die ursprünglichen Aktionen mit der Tafel und den Glückskeksen wurden von verschiedensten FördergeberInnen finanziert. Wie bei den meisten Projekten steckt eine Menge an nichtbezahlter Arbeit auch in dieser kunstpolitischen Intervention/hellwach-bei Gewalt an Frauen. Deshalb hätten die Künstlerinnen gerne eine Entschädigung von € 5000 für die hochwertige Tafel, die zurzeitim Besitz des Vereins ist, und seit Jahren im Atelier zum Flugdach im 16.Bezirk passend gelagert ist.

Kontakt: hellwach.verein@gmx.at, zwettangel@chello.at

Projektantrag: Projektantrag hellwach 2021

Bericht am 31. 03. 2021 im Kurier

https://kurier.at/freizeit/leben-liebe-sex/ein-sichtbares-zeichen-gegen-die-gewalt-an-frauen/401336739?fbclid=IwAR3EdSjLgmxrMxmMbM7d3OSIYnrhaoJSUvQ10-OXeIhmM6S22MPPd3K_7Ek