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Performance Präsenz

Gabriele Mitterbauer, Angela Zwettler

Auftragsarbeit der Volkshilfe zum Tag der Vielfalt am 27. 10. 2021

In der Performance: Präsenz treten am Sonnwendplatz zwei Wesen auf.

Eins trägt ein Zeitkleid (Zeitungen wie zum Beispiel Hürriyet und Vesti, deren Fragmente am Gewand zu sehen sind) – das Gesicht ist in sich ge-verkehrt. Die bunten Bänder, der Bezüge zum Herkunftsort sind an einem Brustgurt – am Herz – angebunden. Die Maske, in Form eines Sessels, symbolisiert die Sesshaftigkeit.

Ein Wesen stellt die bunte Fülle an Gedanken, Tätigkeiten, Vorhaben, Bedenken, Ängste und Verwirrung, die beim Weggehen passiert, dar.

In der ersten Szene – der Anteil der bleibt – steht in der Mitte des Rondells vom Sonnwendplatz – auf einem abgeschnittenen Baumstumpf ein Hocker.. Bunte Bänder der Bezüge stehen für Hoffnungen, Träume, Trauer, Armut, Gewalt… werden der Person, die auf dem Hocker steht von der anderen Person gereicht. Person in der Mitte nimmt sie an, bindet sie an Herzbrustgurt. Am anderen Ende der Bänder sind Wasserflaschen befestigt. Wasser als das verbindende und lebensnotwendige Element.

In der zweiten Szene werden die bunten Bänder des Herzbrustgurt, von der Person gelöst und an andere Person weitergereicht. Diese befestigt sie an dem Hüftgurt und bewegt sich mit drei meterlangen Bändern im Raum – Sonnwendplatz – vom Abschiedsort zum Ankommensort. Dieses Weg- und Hinbewegen wird von Trompetentönen begleitet. Am Weg drehen sich die Bänder ein – verdrehen sich etc…

In der dritten Szene kommt die Person an – beim Rondell mit dem Baum in der Mitte. Die Bänder werden vom Hüftgurt abgeschnitten und am Baum montiert. Mühsam ist das Entwirren der Bänder, das manchmal nicht gelingt….

Einige Flaschen werden geöffnet – das lebensspendende Wasser wird von zwei Personen getrunken und an PassantInnen und Passanten verteilt.

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Beim Schnüren
Wir zwei stehend
Abschluss